Eishockey ist eine der schnellsten und körperlich intensivsten Mannschaftssportarten der Welt. Zwei Teams mit jeweils sechs Spielern stehen sich auf einer Eisfläche gegenüber und versuchen, einen kleinen, schwarzen Hartgummipuck mit speziellen Schlägern ins gegnerische Tor zu befördern. Dabei sind Geschwindigkeit, Teamgeist, Technik und Härte gefragt.
Der Ursprung des modernen Eishockeys liegt im 19. Jahrhundert in Kanada, genauer gesagt in Montreal, wo das erste organisierte Spiel 1875 stattfand. Die Sportart entwickelte sich aus einer Mischung aus Feldhockey, Lacrosse und verschiedenen europäischen Stockballspielen auf Eis. 1877 wurden in Kanada die ersten offiziellen Spielregeln festgelegt – damit war Eishockey geboren.
Heute ist Eishockey besonders beliebt in Nordamerika, Skandinavien, Osteuropa und der Schweiz. In Deutschland hat sich die Sportart in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt. Mit der Gründung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Jahr 1994 wurde der Sport professionalisiert, und seitdem wächst das Interesse kontinuierlich. Besonders durch die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft – etwa die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2018 – ist Eishockey in Deutschland mehr in den Fokus gerückt.
Eishockey ist mehr als nur ein Spiel: Es ist ein Mix aus Athletik, Emotionen und Taktik – ein Erlebnis für Spieler und Zuschauer gleichermaßen.

